World

In a case that tested Norway’s proud tradition of liberal justice to its limit, a five-judge panel in Oslo decided anti-Islamic mass killer Anders Behring Breivik was more evil than sick and sentenced him to the maximum 21 years in prison. The decision, coming more than four months after his trial began, was greeted with confused dismay by most overseas observers but was well received by the murderer of 77 people, as it was by the surviving victims, the families of the dead and most of the country.

For the survivors and the bereaved families, a sane man can now be properly punished, while Breivik will feel he can still burnish his credentials as a political terrorist, without being written off as a madman. In a paradoxical moment in the packed courtroom, as the verdict was read out, survivors of Breivik’s attack hugged one another even as the gunman smiled…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.083 weitere Wörter

Advertisements

Ein Gedanke zu “

  1. LOB 2012/08/29 / 9:39 AM

    Auf der nördlichen Halbkugel sind in dieser Woche zwei beispiellose Urteile gefällt worden. Eins in Moskau und eins in Oslo. Ersteres für viele zu drastisch und letzteres für viele zu liberal. Zwei Richterinnen, zwei gegensätzliche Urteile im Namen des Volkes. Eine verließt 3 Stunden stehend ihr Urteil, die andere 7 Stunden sitzend. Die eine, ist für die Weltöffentlichkeit visuell greifbar, die andere zu ihrem Schutz nicht. Beide sind in ihrem Land in den 60iger Jahren aufgewachsen. Beide Urteile wollen die geschundenen Seelen der Öffentlichkeit befriedet und heilen. Die Täterinnen werden für 30 Sekunden Unsinn im Kirchenraum, für den politisch motivierten Hass gegen religiöse Gefühle mit 2 Jahren Lagerhaft und der Täter für 77 politisch motivierte Morde mit 21 Jahren Haft bestraft. Beide Urteile gehen im Prinzip davon aus, dass nach Ablauf der Strafe die Taten damit gesühnt sind. In beiden Fällen leiden die Täter unter einer narzisstischen, dissozialen Persönlichkeitsstörung. Im Prinzip haben die Täterinnen und der Täter nach Verbüßung der Strafe das Recht auf Resozialisierung und eine zweite Chance. Für die Täterinnen mag das zu recht gelten. Doch verhöhnt das Urteil von Oslo und die implizierte Möglichkeit der Freiheit des Täters, nicht die Ermordeten und überlebenden Opfer? Die Sicherungsverwahrung heißt nicht Gefängnis. Wie sie in 20 Jahren ausgestaltet werden wird, bleibt offen! Der Verwahrte kann vor den europäischen Gerichtshof gehen und dagegen klagen. Wenn er vorgibt geläutert zu sein, wird er auf sein Menschenrecht pochen, eine humane Chance auf Resozialisierung zu bekommen, immerhin ist der Täter im 60igsten Lebensjahrzehnt! Ist es das, was die norwegische Gesellschaft wirklich will?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s