Interne Kommunikation: Da ist noch Luft nach oben


Interne Kommunikation

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Studie zeigt da ist mehr Spielraum und ein Nachholbedarf bei der HR-Kommunikation in Unternehmen

Chef rügt einen Mitarbeiter

Quelle: Fotolia © giz

HR-Kommunikation ist mehr als Rüge und Abmahnung, via Springer30.10.2012.

HR-Kommunikation gewinnt an Bedeutung, um Mitarbeiter zu motivieren und im Unternehmen zu halten. Einer Studie zufolge sehen viele Firmen bei der Kommunikation mit Mitarbeitern aber Nachholbedarf.

Die Bedeutung der HR-Kommunikation haben die meisten Unternehmen (88 Prozent) erkannt, doch nicht einmal die Hälfte investiert in strategische HR-Kommunikation. Das geht aus einer Studie der Kommunikationsagentur Lux+ und der Personalmanagement-Beratung Dr. Geke & Associates hervor. Neben der Bindung und Motivation von Mitarbeitern, geht es Firmen um die Reputation als Arbeitgeber und das Recruiting, aber auch um die Kommunikation von Change- oder Geschäftsprozessen sowie Informationstransfer generell. 67 Prozent der Befragten schätzen den Optimierungsbedarf in der HR-Communication allerdings als hoch ein.

Gelungene Kommunikation mit den Mitarbeitern

Dass ein guter interner Informationsfluss wichtig ist für den wirtschaftlichen Erfolg ist nicht neu. Doch offenbar musste erst der Fachkräftemangel kommen, um den Stellenwert der HR-Kommunikation zu unterstreichen. Marco Hillmann hat die Grundlagen und Anforderungen an die Interne Kommunikation zusammengefasst. Demnach sollten folgenden Kriterien erfüllt sein, damit die Kommunikation mit Mitarbeitern gelingen kann:

  • eine systematisch Planung
  • verständliche Botschaften
  • proaktiv, statt reaktiv kommunizieren
  • sachliche Richtigkeit
  • Glaubwürdigkeit
  • Problemorientierung
  • Rechtzeitigkeit
  • Kontinuität

Die Auflistung mag auf dem ersten Blick banal erscheinen. Doch die Studie von Lux+ und Dr. Geke & Associates zeigt, dass in vielen Unternehmen bei der HR-Kommunikation noch Nachholbedarf besteht. Auch, das interne Kommunikation schnell verständlich und ehrlich sein sollte, bestätigt die Studie. Das Hauptmedium der Internen Kommunikation ist demnach übrigens im Print-Bereich die Mitarbeiterzeitung. Bei den Online-Medien haben dasIntranet und E-Mails die Nase vorn. Im Live-Bereich sind neben Meetings und Workshops die häufigsten Kanäle, dicht gefolgt von den Events.

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