Empfohlen: Dschungelcamp Gewinner vs. #Aufschrei

Ein Satz sagt mehr als 1000 Worte

Als er wusste, dass ihn das Publikum zum Dschungelkönig gekrönt hatte, war Joey Heindle alleine im Camp. Es waren maximal 60 Sekunden, die ihn die Kamera beobachtete. Für einen Sender, der das Aufmerksamkeitsdefizit der Zielgruppe mit Zehntelsekundenschnitten belohnt und die dürftigen Highlights seines Szenenfundus im Stakkato wiederholt, eine quälend lange Zeitspanne.

Zu sehen war ein Junge, der für seine Freude keine Worte fand. Der wie ein katatonischer Käfigtiger durch die Palmenkulisse stolperte und sich selbst Worthülsen voller Bildsprünge aufsagte. Der nicht viel, aber immerhin sehr genau weiß, dass jetzt von ihm Emotionen der Überwältigung gefragt sind. Sein Gestammel wirkte von einem inneren Blatt abgelesen, aber die Medien feiern ihn als „authentisch“. Authentisch ist das Todesurteil, es heißt: „Selbst für Selbstschutz zu dumm. Den beuten wir bis auf die Knochen aus und kotzen die Reste auf den Teller.“

Joey Heindle hat eine Ausbildung zum Beikoch absolviert. Man muss keine Gastronomieerfahrung haben…

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