Frankfurter Notizen

Letzlich geht es bei der gesamten Ökonomie um das Gute und das Böse oder Schlechte – Menschen erzählen anderen Menschen Geschichten über Menschen. Selbst die ausgefeiltesten mathematischen Modelle sind in Wirklichkeit Geschichten, Gleichnisse, ein Bemühen, die Welt um uns herum (rational) zu begreifen.“ (Tomas Sedlacek)

Viele Jahre pflegte ich eine ausgeprägte Geringschätzung für die Wirtschaftswissenschaften. Der Grundstein wurde zum einen dadurch gelegt, dass die größten Langweiler meines Jahrgangs BWL studierten und zum anderem durch das Soziologie-Studium, das mich im Vorstudium auch zu Mikro- und Makroökonomie-Seminaren verpflichtete. Allein bei dem Gedanken an die „Lebenszyklushypothese“ gerät mein Gehirn in einen narkoleptischen Zustand.

Diese von vielen geteilte Arroganz ist uns teuer zu stehen gekommen. Keiner lacht heute mehr bei dem Begriff „Wirtschaftsweiser“, im Gegenteil glaubt unsere politische Elite, wie z.B. die Physikerin Angela Merkel, sie hätte es bei der Ökonomie mit einer exakten Wissenschaft zu tun. Wie ist es dazu gekommen?…

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