Sociaaldemocraten zijn socialisten – Bij anderhalve eeuw sociaaldemocratie


Die Sozialdemokratie aus der Sicht eines niederländischen Historikers.
Das Psychogramm einer Parteibewegung…. während die niederländische Version bei den letzten Parlamentswahlen zweitstärkste Partei geworden ist und jetzt mit den liberal-konservativen der VVD eine Regierung bilden, dümpelt die SPD in der Bundesrepublik bei 23% in der Wählergunst.

Zu recht sprechen Parteienforscher der SPD den Charakter einer Volkspartei ab. Die Zeiten charismatischer Persönlichkeiten sind vorbei. Der große Willy Brandt ist an der Macht gescheitert und konnte politisch nur überleben, weil von Seiten der SED Parlamentarier bestochen wurden, wäre alles mit rechten Dingen zu gegangen, wäre er mit einem Misstrauensvotum von Rainer Barzel 1972 gestürzt worden.

Die SPD feiert ihr 150 jähriges bestehen, wobei die SPD eigentlich der Gründung ihres Vorläufers (ADAV) durch Ferdinand Lassalle in Leipzig gedenkt.

Für mich und meine Familie war die SPD immer die logische Antwort auf die Partei Adenauers und wir verbanden viele Hoffnungen mit dieser Partei. Einmal an der Regierung hofften wir, würde die SPD vieles anders machen und vieles korrigieren, was in diesem Land seit 49 falsch gemacht wurde. Sie würde die Justiz, das Strafrecht, die Steuergesetzgebung, das Sozialsystem, die föderalen Strukturen reformieren und sie würde mit den Altnazis aufräumen, den Gedanken der Freiheit, der Brüderlichkeit und Gleichheit neues Leben einhauchen und tatsächlich mehr Demokratie wagen. Wir wurden enttäuscht und mussten erleben, dass die SPD eine Art von CDU-light ist und keine wirklich Alternative zur CDU ist. So wundert mich auch nicht, dass die SPD heute da ist, wo sie ist.

23% Wählergunst, das ist die Realität der SPD nach 150 Jahren!

Die Nachkriegs SPD erzählt die Geschichte von Parteieliten der SPD, die immer wieder den Kontakt zur sozialen Frage verlieren und die Chancen verpasst haben neue Entwicklungen in der Zivilgesellschaft zu integrieren. Die Linke in Deutschland ist zerstritten und aufgespaltet und die SPD nicht in der Lage Brücken zu bauen und die politischen Kräfte zu integrieren.

Statt zu verbinden, beweißt sich die SPD immer wieder in der sog. Staatsräson und singt das Lied des Establishments. Die Sozialdemokratie ist ein Mythos. Die SPD zieht es vor mit der CDU zu regieren und nach alten Rezepten immer wieder die  gleiche Suppe zu kochen, statt den progressiven Kräften der Zivilgesellschaft ein zu Hause zu geben. Die Entstehung der Grünen, der Linken im Westen und Piraten ist Ausdruck dieser Reformunfähigkeit der SPD. Sie hat diese Kräfte regelmäßig und mit nachtwandlerischer Sicherheit aus ihren Reihen ausgegrenzt und diffamiert. Die SPD-Eliten sind ignorant und reformresistent. Ein weiterer Beweiß für den Willen zur Macht, ist die Kür des aktuellen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2013. Die SPD liebt die Rolle der Opposition. Die CDU kann sich dank so eines Partners freuen, denn sie wird auch die nächste Kanzlerin stellen. Die SPD wird auch diese Chance verschlafen, wie sie viele Chancen verschlafen hat.

Die SPD redet nur davon mehr Demokratie zu wagen und einmal an der Macht angekommen, macht sie reflexartig das Gegenteil. Mehr Demokratie ist mit der SPD nicht zu machen, eher mehr Bürokratie und Bevormundung. Zur Macht reitet die SPD auf der Welle der Hoffnung ihrer Wähler, wie 1998, weil sich ihre Wähler mehr Demokratie und grundlegende Reformen wünschen. Doch endlich an der Macht angekommen, beweißt die Partei kein Rückrat und verrät ihre Wähler. Wenn eine Partei für die starke Gruppe der Nichtwähler (30%) verantwortlich ist, dann ist es die real-existierende Sozialdemokratie in Deutschland. Müde bin ich, von der SPD.

  • Arme SPD – 150 Jahre, beachtliche Erfolge und seit 40 Jahren Abstieg. Wie kommt das? Artikel von Albrecht Müller (link)

Jan Dirk Snel

Vandaag wordt de SPD 150 jaar. En dat wordt groot gevierd in Leipzig met 1600 gasten uit tachtig landen. De bondspresident, Joachim Gauck, is er. De bondskanselier, Angela Merkel, is er. De Franse president, François Hollande, is er. En nog veel meer voorname mensen zijn gekomen. Het zal vast en zeker geen revolutionaire boel worden in Leipzig.

Sociaaldemocratie
Hoewel er alle reden is om de geschiedenis van de partij op 23 mei 1863 te laten beginnen, heette ze toen nog niet zo. Ferdinand Lasalle richtte de Allgemeiner Deutsche Arbeiterverein (ADAV) op. In 1869 kreeg die concurrentie van de nieuwe Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands (SDAP), die door August Bebel en Wilhelm Liebknecht werd gesticht. In 1875 verenigden de beide partijen in Gotha zich tot de Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD). Nadat de beruchte socialistenwetten van Bismarck in 1890 afgeschaft waren, koos de partij de naam die ze tot op de dag…

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