Alternativlos in den Abgrund


Frankfurter Notizen

„Die Unfähigkeit, sich kulturell, also in den Modi des Wahrnehmens und Handelns unter Stress auf die veränderten Bedingungen anders einzustellen als mit intensiviertem Erfahrungshandeln, führt regelmäßig zu so etwas wie einem gesellschaftlichen Tunnelblick und damit dazu, dass andere Möglichkeiten gar nicht mehr wahrgenommen werden können.

Alternativlosigkeit empfanden auch die grönländischen Wikinger, als ihnen die Nahrung ausging. Sie hätten nur Fisch zu essen brauchen, aber der galt in ihrer Kultur nicht als essbar. So sinnlos stirbt man aus.“
(Harald Welzer in „Selbst denken“, S.Fischer Verlag )

Von diesem Buch kann ich schon nach wenigen Seiten versprechen, dass es das Qualitätsmerkmal umami verdient hat und empfehle, es bei der nächsten Demo mitzunehmen, falls der Zug aus unerfindlichen Gründen mal wieder für 6, 7 Stunden gestoppt wird.

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