Christina Hoff Sommers: Die Zukunft des Feminismus..


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Hier re-blogge ich einen lesenswerten deutschen Artikel aus dem Netz.
Darin diskutiert die US Amerikanerin Sommers die Frauenfrage.

  • Leider vergaloppiert sie sich schon in der englischen Ausgabe in der Überschrift, mit einer zu umständlichen und langen Formulierung. Sie scheint von einer Mission getrieben zu sein, einer mission impossible. Den die Frage nach dem Verhältnis der Geschlechter wird nicht im Rahmen von Predigten beantwortet, sondern über die Kultur entschieden.
  • Der Artikel der Antifeministin und Philosophin Christina Hoff Sommers ist im Original in theAtlantic im Juni d.J. erschienen. Die deutsche Übersetzung ist im Blog von @chritian-alles-Evolution gepostet, kommt mir aber sprachlich zu sachbuchartig daher. Es fehlt an Würze, der Ton ist belehrend. Es könnte auch als eine Manual verstanden werden, wie Frau mit Frau umzugehen hat. Andererseits enthält der Artikel eine gute Zusammenfassung der Diskussion der zurück liegenden 100 Jahre, angefangen von den Suffragetten bis heute. Es ist ein prima Beitrag für eine Standortbestimmung. Wo stehen wir bei der Genderfrage, im zweiten Jahrzehnt des 21.Jahrhundert.
  • Es gibt eine lange Liste ungelöster praktischer Fragen. Nehmen wir nur die Frage des Anteils der Frauen in Management Funktionen und die damit verbundenen Subtexte. Eine Frau als Führungskraft unter 10 weiteren männlichen Führungskräften. Frauen als Sachbearbeiterinnen, ihr Anteil in administrativen Funktionen. Wie werden qualifizierte Frauen von Alphamännchen, die weniger qualifiziert sind, in gleichwertigen und oder höher positionierten Funktionen, weg gebissen.
  • Wie wird sich die Arbeit im „networking“ verändern, wenn weiblicher Führungsstil, wie die Kooperation und die Kollaboration zum Standardmanagement werden. Wenn statt auf Kontrolle auf Vertrauen und Kreativität zur Lösung der Herausforderungen gesetzt wird.
  • Was sind die weiblichne Attribute der Macht. Was ersetzt bei der Frau den Schlips, das dunkle Sakko und was die die schwarzen Schuhe? High-Heels, eine Rolex, die Haare? Das Silvana-Koch-Mehrin-Syndrom? Die weibliche Hochstaplerin, quasi die Felicitas Krull!
  • Ein weiterer, spannender Artikel in theAtlantic thematisert The Pros and Cons of Abandoning the Word ‚Feminist‘

Alles Evolution

Freundlicherweise wurde mir eine deutsche Erstübersetzung des Textes „How to Get More Women (and Men) to Call Themselves Feminists“ von Christina Hoff Sommers zugeschickt, der sich auf ihr Buch „Freedom Feminism“ bezieht. Er scheint mir ein Versuch zu sein, den Begriff Feminismus etwas zu Reframen und ihn in Richtung eines Equity-Feminismus zu entwickeln:

Wie kriegt man mehr Frauen (und Männer) dazu sich als Feministinnen (bzw. Feministen) zu bezeichnen?

Christina Hoff Sommers, 25. Juni 2013

Auf die Frage „Sind sie Feminist oder Feministin?“ antworten die meisten Amerikaner mit „Nein“. Eine vor kurzem von der Huffington Post/YouGov durchgeführte Umfrage verdeutlicht dies: Nur 23 % der Frauen und 16 % der Männer identifizierten sich als „feministisch“. So bekannte als auch unterschiedliche Frauen wie Taylor Swift, Sandra Day O’Connor, Marissa Mayer und Beyoncé lehnen diese Bezeichnung ab.

Die Emanzipation der Frauen ist eines der Ruhmesblätter der westlichen Zivilisation und eines…

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