Nicht wählen


Schreiben und lesen lassen

Als unsere letzte Wahl anstand, hat sich ja in den Blog-Kommentaren hier eine kleine Diskussion entwickelt (wer gucken möchte: 26. und 27. Mai) um unser aller Politikverdrossenheit und das wählen-gehen. Oder eben nicht.

Mir blieb das unbestimmte Gefühl, daß ich mich mit dem Gedanken, nicht zu wählen, nicht anfreunden kann. Und daß ich das aber gar nicht begründen kann, weil es doch eigentlich Niemanden gibt, den ich überzeugt wählen könnte. Dieses unbestimmte Gefühl hatte ich auch noch, als ich im vorletzten (oder vorvorletzten?) SPIEGEL einen Beitrag von Harald Welzer zu ebendiesem Thema las. Tenor: nicht zu wählen ist die einzige Art, überhaupt noch irgendeine Veränderung im Polit-Apparat anstoßen zu können. Schließlich seien die Parteien alle gleich und hätten eh nichts auf der Agenda, was wirklich wichtig sei.
Harald Welzer ist der Mann mit der Internetseite futurzwei, die ich hier ja auch schon einmal vorgestellt hatte und immer noch regelmäßig…

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