Alice Munro: „Tricks“


Literaturnobelpreis 2013 für Alice Munro

Frankfurter Notizen

Wie konnte mir diese wunderbare Autorin all die Jahre verborgen bleiben? Ich muss blind und taub gewesen sein. Sicher hatte ich irgendwann einmal ein Buch von ihr in den Händen und dachte: Ach, Erzählungen – wo ich doch wie die meisten Leserinnen lange Romane liebe.

Munros Erzählungen sind Meisterstücke. Die acht Short Stories in diesem Band sind 50 bis 70 Seiten lang, drei Erzählungen handeln von der gleichen Person. Juliet wird in verschiedenen Lebensphasen gezeigt: als junge Frau, die sich entscheidet, die weite Reise zu einer Zufallsbekanntschaft anzutreten, Juliet, die mit ihrem Baby Penelope ihre kranke Mutter besucht und Juliet auf der Suche nach der inzwischen erwachsenen Tochter.

„Sie macht mir Freude, hätte Juliet sagen können. Nicht weil sie eine dieser Frohnaturen ist, die immer gut drauf sind und alles von der positiven Seite sehen. Ich hoffe, ich habe ihr etwas Besseres mit auf den Weg gegeben. Sie bringt Mitgefühl…

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