Scheinheiligkeit ist die erste Pflicht eines jeden Christenmenschen


Warning: This is N O T   a   p a r o d y   of   p a t h e t i c   propaganda.
Nugat ist Nugat und eine Orange ist eine Orange und das soll auch so bleiben.
Im Weinberg des Herrn wird getrickst, gepanscht und gefärbt.
Christliche Reinheitsgebote sind in Gefahr.
Die Öffentlichkeit erobert den Domberg zu Limburg.
Scheinheiligkeit ist die erste Pflicht eines jeden Christenmenschen.

Prediger sitzen im Parlament, reißen das Maul auf und das funktioniert.
Sie gören und gaucken, sie predigen W a s s e r und trinken ..W e i n e nicht Deutschland! Wem nicht sein L u t h e r  widerfährt, der weiß nicht was E R hier zu Lande verpasst.
Wer wissen will, wie man Luft in Tüten verkauft, der gehe und lerne von den Kirchen.
Wo Samariter drauf steht, muss lange nicht Samariter drin sein.
Schokolade und Auto fahren macht nicht frei, aber der Glaube daran, der macht frei.
Freue Dich, oh Christenheit.
Und die Führungseliten lernen von den weltlichen und kirchlichen Fürsten.
Kristalle und Edelsteine schmücken jedes Haus. Und was verkaufen Lebensversicherungen?
Prunk und Protz sind die Insignien der Erfolg r e i c h e n.
Denn wie steht es geschrieben: DER HERR ist mein Hirte / Mir wird nichts mangeln.

Und der Bischof, In nassauischen Landen, hoch über dem Lahntal weidet an grünen Auen, trinkt frisches Wasser, erquickt seine Seele und führet sich selbst auf rechter Straße um seines Namens willen. Bauer bleibt Bauer und ein König wird er nie, so macht er in den Kreisen keinen Stich. Da ertrinket der Großbauernsohn in einem Badezimmer für € 15.000, und hänget an einem Seilzug für € 100.000, und erblindet von einer Lichtinstallation für € 70.000. Und was sind das schon für Kinkerklitzchen gegenüber der 1/2 Milliarde Euro an Dotationen für die Bischofsstühle, die anno 1803 verabredet wurden? Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Bischof ist nicht Bischof. Wer im Jesuitenpalast sitzt, sollte nicht mit Ministranten werfen.

Erinnern wir uns an die Gebote. Der rheinische Großbauersohn verdient unsere ganze Solidarität und unser christliches Mitleid. Wieso sollte er keine Absolution erhalten, keine zweite Chance bekommen? Starfbefehle sind die neuen Ablassbriefe. Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns über die Klaviatur der Eitelkeiten. jedem seine Rolex, jedem sein Armani Stöffchen.

Zeige er Reue und Buße, tausche seine rote Robe gegen das Büßerhemd, teile seinen Mantel mit den Bettlern, setze sich bei Schnee und Regen, Tag und Nacht auf die Stufen seines schönen Doms statt in Rom herum zu lungern und auf eine zweifelhafte Audienz beim Franziskaner Papst zu warten. Öffne er die Portale seiner Kirche für die Bettler in Nassau, waschen ihnen solange die Füße und geben ihnen solange an seiner Tafel zu essen, bis ihm die kritische Öffentlichkeit vergibt! Das kann dauern, aber wer hat schon gesagt, dass der Gang nach C a n o s s a  ein Kinderspiel würde. Jedem sein D a m a s k u s e r l e b n i s,
auch dem niederrheinischen G r o ß b a u e r n s o h n.

Seien wir nicht so unbarmherzig und gehen wir nicht so hart mit ihm ins Gericht, wo wir doch ansonsten so großzügig in die Bischofsstühle investieren -, jedem sein L u t h e r und jedem seinen E r a s m u s, jedem seine T o r h e i t, jedem sein C a n d i d e.

[Randbemerkung: Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil des Grundgesetzes. (mehr) ]

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