Der Frankfurter: Wer ohne Gott ist, der ist wider Gott.


nit möööglich!


aufstand
Wie nichts anderes wider Gott sei als eigener Wille, und wer sein Bestes sucht als das Seine, der findet es nicht, und wie der Mensch von sich selber nichts Gutes weiß oder vermag.

Nun könnte man fragen: Ist etwas wider Gott und das wahre Gut? – Man spricht: Nein. Es ist auch nichts ohne Gott, sondern allein anders wollen als der ewige Gott will. Das ist wider den ewigen Willen. 

Nun will der ewige Wille, dass anderes nicht gewollt oder geliebt werde als das wahre Gut. Und weil es nun anders ist, ist ihm das zuwider. Und in diesem Sinn ist es wahr: Wer ohne Gott ist, der ist wider Gott. Aber in der Wahrheit ist nichts wider Gott oder wider das wahre Gut. Man soll es so verstehen, als ob Gott spräche: Wer ohne mich will oder nicht will als ich oder anders als ich, der will wider mich…

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