„Werte Internetautoren: Lernt loszulassen. Euren Lesern zuliebe.“


BLOMALI

kurzfassen

Ich wollte heute zehn Artikel im Internet lesen. Zwei habe ich geschafft. Die anderen waren zu lang.

Dabei kann ich Achthundertseitenromane lesen, ohne die Lust oder den Faden zu verlieren. Im Internet dagegen habe ich die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens. Das geht nicht nur mir so, das Internet ist nunmal kein Ort für lange Reden. Deshalb, werte Internetautoren: Lernt loszulassen. Euren Lesern zuliebe.

Für einen ADSler wäre das jetzt schon zu viel.

Wenn eine Tageszeitung Online-Artikel veröffentlicht, die von mir erwarten, dass ich mich bis auf Seite 2, 3 oder gar 4 durchklicke – okay. Die kommen nicht aus dem Internet, die wissen es nicht besser.

Wenn ich aber Blogs von Menschen lese, die sich als Digital Natives bezeichnen und trotzdem seitenlange Abhandlungen über subjektive Nichtigkeiten verfassen. Die mich mit reißerischen Headlines in öde Bleiwüsten locken. Die mich am Ende mit der Frage nach dem Sinn des Textes allein lassen. Oder…

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