Keine Experimente: Was wird das -, sind wir Wähler Arschlöcher?


Der Seitensprung von Bündnis 90 die Grünen -, ist das Größenwahn oder Kalkül? In Wiesbaden steigen jetzt die Erben des Club of Rome mit den Dregger Erben in ein Bett. Schwarzer Nadelstreifen meets grauen Buiseness Anzug, mit Börsianer Brille und Krawatten freiem Hals.

Es soll keine Liebeshochzeit sein, sie nennen es eine Zweckehe – kurzum das Bündnis ist Mittel zum Zweck. Welcher Zweck heiligt hier die Mittel? Solche Zweckehen kultivieren Beliebigkeit und Beliebigkeit ist die neue Tugend der Politiker. Wenn nicht jetzt, wann dann? 5 Jahre ist eine lange Zeit. Eine erfolgreiche Marke wird von Leidenschaft und Emotionen getragen. Schwarzgrün soll eine Marke werden und die CDU schielt auf den Gruhl’schen, konservativen Ast in der Baumkrone von Multikulti.

Strategie ist alles bei der CDU. Denken die Grünen mit ihren 11% den schwarzen Scheriff und seinen Adjutanten zu einer Verhaltensänderung animieren zu können, wenn sie mit dem Bruch der Koalition drohen? Wer mit solch einem Kalkül rechnet ist schlecht beraten. Was erwartet die Grünen von der Hessen CDU? Sie werden sie über den Tisch ziehen, immer die Mehrheit der Bürger im Rücken und sie werden sich durchsetzen, denn in der Kiwi-Liaison sind die Grünen der kleinere und schwächere Partner.

Politik ist kein Ponyhof, hier wird mit harten Bandagen gerungen, da gibt es kein Pardon. Meinungsführerschaft gilt es zu verteidigen und zu zementieren. Die CDU ist die Partei der Macht und nicht der Inhalte. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob die Grünen reif sind für eine Koalition mit der CDU, sondern ob die CDU reif ist, für eine Koalition mit den Grünen. Die Hessen Grünen werden sich an dem Menu, dass ihnen die CDU in den kommenden 5 Jahren auftischen wird vergiften und mit heftigen Kopf- und Bauchschmerzen aufwachen.

Niemand wird ernsthaft annehmen, dass die CDU den Grünen das Innen- und Finanzministerium überlassen wird? Das wäre ein Paradigmenwechsel und den sehe ich bei den Grünen, aber nicht bei der CDU. Man kann es auch Opportunismus nennen, denn die Grünen werden zum Steigbügelhalter des schwarzen Scheriffs. Die CDU will mit einem Bündnis signalisieren, wie „sexy“ sie ist und das sie im Zweifel mit jedem kann. Wieso tun die einen und die anderen das und für wen? Was versprechen sich die Parteistrategen, die Pragmatiker bei der CDU und den Grünen von diesem Seitensprung? Statt eine linke Allianz als Antwort auf die Union zu fordern, erklären die Granden der Partei rot-grün für tot, vielleicht nur um den Seitensprung zu rechtfertigen?

Rot-rot-grün in Hessen hätte eine Blaupause für 2017 sein können, das wäre ein passendes Signal gewesen und ein gutes Argument 2017 rot-rot-grün zu wählen, so bleibt es ein Experiment ganz im Sinne der CDU.

Die Rechtfertigungen sind nicht überzeugend, Haushaltseinschnitte und die Neuverschuldung sind auch für die CDU kein Tabu. Denn wenn der Zweck die Mittel rechtfertigt, bricht die CDU als erste die verfassungsmäßige Schuldenbremse. Die CDU darf das, sie ist ja immer Herr des Verfahrens, die anderen dürfen das nicht. So geht das mit der Politik á la CDU. Die Grünen offenbaren sich als Opportunisten und es wird ihnen am Ende so ergehen wie der FDP. Die Autolyse der Grünen hat begonnen, die sogenannten Pragmatiker opfern die Ziele des Club of Rome auf dem politischen Altar.

Die Liaison mit der CDU ist schon in Hamburg und im Saarland gescheitert, Bouffier ist nicht von Beust, Kramp-Karrenbauer oder Klaus Töpfer. Wer dem Bouffier den Steigbügelhalter macht, geht keine Zweckehe ein, sondern schließt einen Pakt mit dem Teufel – sorry, der Hessen CDU.

Analysen & Stimmen pro schwarzgrün – Spiegel Online, Carmen Treulieb.

Dem Bouffier soi CDU sind doch allemohl Hundskerlsches mit dene ka gut Kirsche esse is und die ganz Bagage is so schwarz, so tief schwarz die werde sisch net von de Griene übern Tisch ziehen lasse. Das werdde die Griene noch zu spiere bekommen. Immer uff de klane werds am ende haße – im Saarland un in Hamburg hat’s aach net funktioniert mit de CDU. Sischer aan de Griene werds net liesche, aber se werdde es ausbade misse. Aans waas isch jetzt schon, de Schwarze sin immer de Gewinner. Se werdde de Griene de Kartoffele esse lasse, bis das der Ranze ful is un dann werdde se sich übers Gänsi hermache, de schwarze. ~ Forist’sche vun de FAZ

 

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