Aufbrechen 2: Ende der Dienstleistungsgesellschaft


lesenswerter Beitrag, so aktuell und doch schon drei Jahre alt

Frankfurter Notizen

„Etwa die Hälfte aller Deutschen wird sich in den nächsten 10 oder 20 Jahren einen neuen Job suchen müssen“ (Gunter Dueck in „Aufbrechen“ )

Eine solche Entwicklung ist nichts Neues, sagt Dueck. Das ging den Webern vor 200 Jahren so, den Bauern vor 50 Jahren und es wird morgen den Bankern und Versicherungsvertretern so gehen. Dienstleistungen werden automatisiert und dadurch höchstwahrscheinlich sogar besser.

Banken, Fluggesellschaften, Deutsche Bahn – die klassischen Dienstleistungsunternehmen sind seit Jahren dabei, den Kunden-Service zu reduzieren. Wir machen jetzt schon so ziemlich alles selbst. Anfangs ärgern wir uns noch und stellen uns in der Hoffnung auf persönliche Bedienung in die Warteschlange, die es nur noch mit einem Service-Aufschlag gibt, irgendwann probieren wir es doch am Automaten und sehen, es ist einfach und geht viel schneller. Merkwürdigerweise wird aber die Dienstleistung nur unwesentlich billiger dadurch. Bei der Bank bekommen wir nur noch Beratung, wenn wir ein „Premium-Kunde“ sind…

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