Peter Scholl-La…


Peter Scholl-Latour:
“Ich bin es leid, dauernd diese Reden von Menschenrechten und Demokratie zu hören, die ja nur dann gültig sind, wenn die betroffenen Länder wirtschaftlich oder strategisch in das westliche Konzept passen.” Zu Syrien: “Der Unterschied zu anderen Kriegsgebieten ist, dass die Revolution nicht im Land begonnen hat, sondern von außen hineingetragen wurde. Inzwischen ist so ziemlich allen klargeworden, dass die sogenannte Freie Syrische Armee, die vom Westen aufgerüstet wurde und auf die man große Hoffnungen gesetzt hat, durch extremistische und salafistische Bewegungen an den Rand gedrängt wird. Gruppen, die sich offen zu El Kaida bekennen, geben inzwischen den Ton an.” Was im arabisch-islamischen Raum passiert, entzieht sich jedem Zugriff, auch dem amerikanischen. Das beunruhigt sehr, zumal sich Deutschland mit Blick auf Libyen, Syrien und anderen arabischen Ländern in unmittelbarer Nachbarschaft von Bedrohungen befindet.“

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