Eine Utopie für Europa von Ulrike Guérot


Ein Plädoyer für ein Europa der Bürger

Europa ist weiblich und das Opfer einer Entführung, soweit die Mythologie.
Im März hat die Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Guérot, im Gespräch mit Stipendiaten der Gerda Henkel Stiftung in Berlin, ihre Utopie eines Europas der Bürger skizziert und wagt in ihrem Vortrag ein reframing der Idee Europas. Dabei spricht sie sich dezisiert gegen das Europa der Technokraten aus und für einen Parlamentarismus, der die Kommision und den Rat in seiner bisherigen Funktion in Frage stellt. Sie teilt einerseits die Analysen der Eurokritiker wie u.a. die von Beppe Grillo aus Italien, aber andererseits hält sie auch die Therapievorschläge die von den sogenannten Eurokritikern kommen für ungeeignet die Systemkrise Europas zu überwinden. Ich empfehle den Vortrag auf der Seite der Gerda Henkel Stiftung. (hier)

Es lebe die Europäische Republik! Ist das die Antwort auf die Zukunft Europas? Die ‚Idee Europa‘ war nach 1945 mehr als nur eine Vision. Sie war die Antriebskraft für einen langwierigen Prozess, der als die Einigung Europas bezeichnet und gefeiert wurde. Der Motor läuft aber schon seit vielen Jahren nicht mehr rund, der Prozess ist ins Stocken geraten, den Menschen und Staaten wird Europamüdigkeit attestiert. Aber ist das wirklich so? Ist die Idee eines Europas als einer staatenübergreifenden Gemeinschaft schon am Ende? Nein, im Gegenteil, sagt die Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Guérot. In der zehnten und abschließenden Veranstaltung der Reihe „Europa in der Krise. Problemanalyse und Zukunftsperspektiven“ diskutiert sie mit drei Promotionsstipendiaten der Gerda Henkel StiftungBei PengKatharina Mühlbeyer und Tobias Blümel – über die Zukunft Europas. Dabei vertritt sie die These, dass die res publica europaea nach wie vor das ist, was Europa im Kern ausmacht.

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