Daniel Herbst: „nur“ eine endlose, ewige Abwesenheit


nit möööglich!


Treffen
Erkenne, dass du träumst. Erkenne, dass du das Geschehen auf eine Weise betrachtest, die dich daran hindert, das Göttliche in allem zu entdecken. In allem! Das Göttliche ist nicht, was ich zu sehen wünsche. Es ist nicht, was ich mir in meinem Fieberwahn zusammenbete. Das Göttliche ist nicht die Antwort auf meine Hirngespinste – es hebt sie auf!

Ist das Leben ein Prozess, der uns an die Schuld ausliefert? Gibt es einen unschuldigen Gott, der schuldig macht (und spricht)? Wohl kaum. Aber es gibt einen Gott, der sich selbst so wenig kennt, dass es ihn gehörig durchrüttelt, wenn er auf sich selbst trifft. Das Auf-sich-Treffen Gottes macht Gott erst zu Gott. Davor ist das einfach „nur“ eine endlose, ewige Abwesenheit.

Gott ist abwesend, nur nicht da, wo er sich selbst als anwesend erkennt. Da, wo Gott sich als anwesend erkennt, bin ich, so wie ich mich kenne, nicht mehr auffindbar…

Ursprünglichen Post anzeigen 407 weitere Wörter

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s