Der manipulierte Fingerabdruck und die Technik


Wie sicher sind Fingerabdrücke als Beweismittel im Zeitalter der virtuellen Welt? In einem Interview zu einem Tatort „Das verkaufte Lächeln“ in der FAZ „Hensel und Gretel verirrten sich im Netz“ wird diese Frage von einem Experten für IT-Forensik beantwortet. Erschreckende Realität!

„(…) Man kann einen Fingerabdruck zum Beispiel auch von einem Glas abfotografieren oder einscannen, entsprechend aufbereiten, mit Gelatine, Latexmilch oder Holzleim einen künstlichen Fingerabdruck erzeugen und so den Sensor für die Touch-Identifikation überlisten. Der Chaos Computer Club hat das an einem iPhone vorgeführt, das Ganze kann man sich in einem Internet-Video anschauen.

Alexander Geschonneck (Autor des Buchs „Computer Forensik“, Leiter der IT-Forensik bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG) Zitat aus einem Interview in der FAZ vom 29.12.2014

Ist es auch möglich, an einem Tatort gefakte Fingerabdrücke zu hinterlassen?
Was wird aus der gerichtlichen Beweiskraft der biometrischen Merkmale?

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