Inflation: Inzwischen spürt man den schwachen Euro auch an der Ladenkasse


Importierte Inflation “Kein Land, keine Gesellschaft und erst recht kein Währungsraum ist jemals durch billiges Geld auf Dauer zu Wohlstand gekommen. Das Gegenteil ist der Fall“, so das Zitat, am Ende des Artikels, in dem Jenny wieder einmal Klartext spricht. Ein empfehlenswerter Beitrag, weshalb ich diesen auch gerne reblogge.

Pinksliberal

Bei einer Währungsabwertung gibt es auch Verlierer: Die Verbraucher. Kaffee, Weizen, Zucker, Baumwolle, Benzin und auch Metalle werden teilweise deutlich teurer, obwohl die Weltmarktpreise gefallen sind.

Das Phänomen ist nicht neu und unter Volkswirten als „importierte Inflation“ bekannt. Während Großkonzerne von einer schwachen Währung eher profitieren (Export), verlieren die Verbraucher effektiv Kaufkraft, weil der Außenwert ihrer Währung sinkt. Bisher hielt sich der Effekt in Grenzen, doch inzwischen spürt man den schwachen Euro auch an der Ladenkasse. Seit Mai 2014 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar mehr als ein Fünftel an Wert verloren. Diese Entwicklung zeigt sich nun auch verteilungswirksam: Unternehmen gewinnen und Verbraucher verlieren. In Deutschland gelten mehr als 12,5 Millionen Bundesbürger als arm, rechnet der Paritätische Gesamtverband vor. Dieser Trend dürfte duch den schwachen Euro anhalten.

Verbraucher spüren den schwachen Euro nicht nur beim nächsten USA Urlaub, sondern auch ganz konkret beim Kauf von Kaffee, Textilien, Benzin…

Ursprünglichen Post anzeigen 386 weitere Wörter

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s