Die pädosexuelle Viererbande bei den Grünen


Eine lesenswerte Bestandsaufnahme des Journalisten Christian Füller, dem es gelingt ohne moralinsauer zu werden, die dunkle Seite der Gründerzeit der Grünen darzustellen.

Ich gehörte zu jenen der Generation, die schnell abgeschreckt, einen Parteibeitritt vermieden, obwohl ich die politischen Ziele für den Wandel teilte. Es waren die vielen Nebenkriegsschauplätze innerhalb der Szene die auf mich abschreckend wirkten, dazu gehörten für mich auch die Teile der Partei, die mit abstrusen Themen den politischen Diskurs sexualisierten, hinter dem Gewand des Kinderschutzes. Es war Damals ein Unbehagen, dass ich nicht in Worte fassen konnte, aber mich davor beschützte Mitglied bei den Grünen zu werden.

Bis heute sind mir selbsternannte Kinderschützer suspekt. Auf professioneller Ebene fielen mir die getriebenen Kinderschützer auf, die allzu eifrig, unreflektiert den Schutz der Kinder propagierten. Das Recht des Kindes auf Bildung sich auf die Fahne schrieben, aber nicht darüber reden wollten wie der Bildungsalltag an Deutschen Schulen aussieht. Man kehrt halt lieber vor der Tür anderer, als vor der eigenen Tür.

Seit der Kampagne „niemals Gewalt“ im Jahr des Kindes, Ende der 70 Jahre hat sich die Anzahl der Einrichtungen für den Kinderschutz verzehnfacht, wie auch die Ausgaben für die Jugendhilfe – astronomische Beträge müssen Kommunen dafür jährlich aufwenden! Was könnte man mit dem Geld alles tun, wenn es direkt in die Verbesserung der schulischen Bildung investiert wird? Die gewöhnliche Heimunterbringung eines Kindes kostet im Monat (4000 €/Kind), soviel wie die Ausbildung am Eliteinternat Salem am Bodensee.

Kinder sind in unserer Gesellschaft, nach wie vor mit der Gewalt von Erwachsenen konfrontiert. Eine Kultur, der subjektorientierte Achtung von Kindern, steckt immer noch in den Kinderschuhen. Erst mit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 findet eine Stärkung der Subjektstellung des Kindes statt. Dem Kind wird das Recht auf Beziehung zu seinen Eltern zu gestanden und den Eltern die Pflicht auferlegt diese Beziehung zu unterhalten. Was das aber praktisch bedeutet, sieht man täglich in Deutschen Amtsgerichten und Jugendämtern. Nach wie vor wird mit Ausnahmen, über den Kopf der Kinder hinweg agiert – „zum Wohl der Kinder“. Kinder werden in Deutschland weder im Bildungssystem noch innerhalb der Jugendhilfe als co-kreative und kompetente Partner anerkannt.

Ich hoffe, dass Journalisten wie Füller weiter machen und den Sumpf hinter den vermeintlichen Kinderschützern trocken legen.

Die Revolution missbraucht ihre Kinder

Was der Grüne „Aufklärungsbericht“ der Öffentlichkeit vorenthält: Die Pädophilie-Debatte der Partei ist kein Diskursproblem, sondern etwas anderes: Ein Missbrauchs-Skandal, bei dem es um reale Taten vier strategisch aufgestellter Pädokrimineller geht

Alle Abbildungen aus den Sonderproduktionen, welche der Medienmann der pädosexuellen Viererbande damals bei der taz produziert hat.

Manche Leute finden es respektabel, dass der Berliner Landesverband der Grünen so schonungslos die Missbrauchs-Verbrechen in seinen Reihen aufklärt. Welche Organisation, so heißt es, gehe derart radikal an die Wurzeln der eigenen Verfehlungen? Leider kann man nun das gerade nicht sagen: dass die Grünen radikal wären. Sie sind weder radikal noch sind sie klar und verständlich.

Der Bericht der Grünen ist zunächst einmal schlecht geschrieben. Er mutet an wie eine Studentenarbeit, bei der jemand nicht weiß, wie er sein ganzes Material unterbringen soll. Der Text ist, um das freundlichste zu sagen, unwissenschaftlich und unentschlossen. Er ist in seiner zögerlichen Art des Materiallieferns und…

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