Warum ich dabei an Griechenland denken muss?


Eine wirklich treffende Erzählung – „weil es nicht wirklich um Geld geht, sondern um Macht und Ansehen“

thomrosenhagen

Im Umgang mit Königen ist es am besten, ernsthaft zu versuchen, das Spiel mitzuspielen, aber der Versuch ist immer zum Scheitern verurteilt, Ibn Battuta, ein arabischer Reisender aus dem 14. Jahrhundert, erzählt von den Gebräuchen des Königs von Sind, eines Furcht einflößenden Monarchen, dem es besonderes Vergnügen bereitete, nach Gutdünken seine Macht zu demonstrieren. Es war Sitte, dass fremde Helden, die den König besuchten, großartige Geschenke mitbrachten. Ganz gleichwelches Geschenk es war, er revanchierte sich unweigerlich, indem er dem Schenker etwas überreichte, das um ein Vielfaches wertvoller war. in der Folge entwickelte sich ein regelgerechtes Gewerbe daraus: Örtliche Bankiers liehen Besuchern Geld, damit siebesonders spektakuläre Geschenke kaufen konnten, denn sie wussten, dass sie durch die Erlöse aus dem königlichen Gegengeschenk gut entlohnt würden. Der König musste davon erfahren haben. Er wandte nichts dagegen ein – denn der springende Punkt war zu zeigen, dass nichts seinem Reichtum gleichkam -, und wenn…

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