Fauler Kompromiss bei Griechenland-Pleite: Man kauft wieder zur Zeit


Es darf keinen Schuldenschnitt geben und Griechenland muss im Euro bleiben. Alles andere zerstört die Utopie von der funktionierenden Währungsunion. So wird entgegen jeglicher Vernunft ein Theaterstück aufgeführt

Pinksliberal

Das griechische Parlament hat heute Morgen der Regierung die Vollmacht erteilt, über Spar- und Reformmaßnahmen mit den Gläubigern zu verhandeln. Im Kern geht es darum, die faktische Pleite ins Jahr 2018 zu verschieben.

EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds (IWF) und Europäische Zentralbank (EZB) sind im Grundsatz mit den Plänen zufrieden. Damit könnte es nun tatsächlich zu einem neuen Hilfprogramm und zur lang ersehnten Einigung kommen. Die Medien werden jubeln, die Griechen sind unterworfen und unsere Politiker sind die Helden. Doch im Kern wird keine einzige Ursache der Eurokrise gelöst: Es gibt frisches Geld und das reicht dann bis 2018. In drei Jahren stehen wir wieder da, wo wir heute stehen.

Die griechischen Vorschläge beinhalten nur wenige Punkte. Darunter ein leichtes Rumgedoktere an der Mehrwertsteuer und eine neidbasierte (also eher symbolische) Luxussteuer auf Yachten, die länger als 5 Meter sind. Zudem soll die Unternehmensteuer von 26 auf 28 Prozent erhöht werden, was die…

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