Empfehle – Konstantin Sakkas – Arthur Schopenhauer – „Sieg der Entsagung“


“Schopenhauer lehrt uns die Welt kennen und durchschauen. Er richtet das Bild des Menschen auf, das wir dieser Welt entgegenhalten können, und hat ihm alle Züge des Erreichbaren aufgeprägt. Er ruft zur Entfaltung höherer Daseinsformen auf, die nach den höchsten Vorbildern gelebt werden. Man kann mit seiner Philosophie leben – und mit ihr sterben.”  Arthur Hübschers

Es gibt so viele Menschen, so viele Bücher und es ist doch nur wenigen Autoren gegeben, auch 155 Jahre nach ihrem Tod, noch von sich Reden zu machen. Arthur Schopenhauer trägt und tröstet, auch im 21. Jahrtausend – für ein “Leben ohne Messias”, im “Triumpf der Entsagung”. Was will man mehr? “Die Welt ist meine Vorstellung”

Verzicht & Entsagung sind nicht die schlechtesten Tugenden – Mir helfen sie die Welt zu durchleben und es ist immer wieder ein Genuss Schopenhauer zu lesen, auch weil er verständlich formuliert und man ihm sich nähern kann, ohne erst die eigene Begriffs-Klaviatur, mit unzähligen neuen Begriffen anreichern zu müssen.

Es gibt viel zu viele Bücher die langweilen – mich langweilen, mich nicht ansprechen, doch wenn einer mich anspricht, wie der Arthur, dann gehe ich lange Schwanger mit seinen Gedanken, nehme sie mit, in meine Garten und kann es genießen, was er für einen Blick auf die Welt und das Leben hat. Schopenhauer erinnert mich daran, wie arm die Welt wäre, ohne Bücher und die praktische Philosophie – Sitze am Schreibtisch, lese und bekenne mich zum taoistischen Denken Schopenhauers, der Kunst der Entsagung. Könnte ich, würde ich ihn zu mir einladen, an meiner Tafelrunde, mit Kant und anderen Platz zu nehmen.

“Schopenhauer war kein Buddha, und zu seinem Glück zwang er sich auch nicht dazu, es werden zu wollen. Klug ist er jener Tragödie ausgewichen, die darin besteht, dass einer versucht, den eigenen Inspirationen, den eigenen Einsichten hinterherzuleben. Schopenhauer hat sich nicht mit sich selbst verwechselt. Denn es geht nicht gut aus, wenn man versucht, sich selbst beim inspirierten Wort zu nehmen, versucht, es zu ‘verwirklichen’, ‘umzusetzen’, ‘anzueignen’. Man sollte das Selbst geschehen lassen. Selbstgeschehenlassen und nicht Selbstaneignung ist das Geheimnis des Schöpferischen.” Rüdiger Safranski.

Befasst man sich mit dem Internet, begegnet man unfassbar vielen klugen Texten. Es gleicht einer riesigen Almmatte. Die Vielfalt der Arten ist Mannigfaltig und der Blick auf die vielen Blüten scheint grenzenlos und man kann mit seiner virtuellen botanisier Trommel auf eine reiche Ernte hoffen. Als Sammler fällt es mir schwer, die eine oder andere Pflanze nicht mit zunehmen. Nicht alles, was einem Zustimmung und Gefallen entlockt, gefällt es, wenn man es bricht. So ist es mir auch mit dem inspirierenden Text des Philosophen Konstantin Sakkas ergangen: Sieg der Entsagung, Leben und Sterben mit Schopenhauer

Im Eifer und getrieben von Begeisterung, habe ich den Text auf diesem Blog ungefragt reblogged – was WordPress seinen Nutzern als Option zugesteht. Die Option entbindet nicht die Urheberrechte zu achten. Hier sind die Pferde, mit mir durch gegangen, jetzt fange ich sie wieder ein und empfehle den brillanten Text von Konstantin Sakkas auf diesem Weg, es gibt ihn übrigens auch als wunderbares Höhr-Video. Viel Spaß.

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