„Der König ist Tod, es lebe der König“ – Steinhöfel for President


Der 9. November 2015, Helmut Schmidt liegt im Sterben, die Presse bereitet die Öffentlichkeit auf das Ableben des Kanzlers vor. Der 5. Kanzler der 2. deutschen Republik verstand sich als erster Minister, sicher er war auch der erste TV-Kanzler und seine unnachahmliche Wirkung vor der Kamera ist uns bis Heute unvergessen. Der Mann aus dem Jahr 1918 hat ein biblisches Alter erreicht. Er hat seine Mission erfüllt, gedient und sich mehr als bemüht.

Von jedem, der sich um das Amt des Kanzlers bewirbt, ist zu verlangen, daß er dem Volk die bittere Wahrheit sagt. H.S.

Seine Kanzlerschaft endete nach 8 Jahren mit einem Misstrauensvotum, ihm kam der Koalitionspartner abhanden und an seine Stelle trat Helmut Kohl, der uns Deutschen und Europa eine „Moralische Wende“ verkündet. Das Schicksal meinte es gut mit ihm, es schenkte ihm eine Sternstunde der Geschichte, was ihn zu Höhenflügen veranlasste, er fleißig schwarze Kassen füllte und sich bis Heute seinen Spendern verpflichtet fühlt und nicht seinem Amtseid.

Heute haben wir es mit einer in der DDR sozialisierten Kanzlerin zu tun, keiner wird müde sie als Pastorentochter zu titulieren und die kinderlose Kanzlerin darf dann auch jungfräulich als Mutti bezeichnet werden, als ob sie uns Samstags Blechkuchen mit Streusel serviert. Einstein wird folgender Satz zugeschrieben:

„Der Wahnsinn, besteht darin, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Land auf und Land ab rufen inzwischen die Schuddelkinder „Merkel-Muss-Weg. Es ist nicht die feine Art sich von einem Regierungschef zu verabschieden, aber die Tage, als Tränen flossen, weil einer ging, die sind vergangen. In diesen Tagen 2015  jährt sich zum 10 Mal ihr Amtsantritt, von ihren treuesten Atlanten wird sie Blumen bekommen, ihre Kritiker werden noch lauter ihren Rücktritt fordern.

Wenn man ihr zuschaut, wie sie das Amt ausfüllt, wie sie es führt und nach Draußen kommuniziert, dann kann man den Eindruck nicht von sich schieben, sie sei durch die Sozialisation im realexistierenden Sozialismus gehörig geschult worden. Sie war keine bekennende Gegnerin der sozialistischen Diktatur, wie Adenauer ein Gegner der Nationalsozialisten und Garant der neuen Demokratie war. Merkel fehlt jeglicher Respekt vor den demokratischen Werten, sie verkauft ihre Politik wie ein Opportunist seine Haltung.

Gesetze sind keine Leitplanken des Rechtsstaates, sie sind Optionen die ggf. auch gebrochen werden können, durch die Macht des Amtes und wir erleben es seit 8 Wochen, wie die Kanzlerin Recht bricht. Deutschland wird von einer Einheitspolitik regiert. Opposition findet nicht mehr statt und wenn nur noch auf der Straße. Haben wir noch eine Wahl?

Sigmar Gabriel wäre die natürliche Alternative, aber der Mann ist nicht nur figürlich aus der Form geraten, sondern auch politisch. Niemand in Deutschland wünscht sich ihn ersthaft ins Kanzleramt. Der Staatsräson wegen ist die Sozialdemokratie in den letzten 15 Jahren zur 25% Partei mutiert, ohne Aussicht jemals wieder einen Kanzler zu stellen. Die Linke ist Tod. Es lebe die sozialdemokratisiert Mitte, geführt von den Christdemokraten, die mit mehr als 10% Punkten Vorsprung das politische Leben Deutschlands bestimmen. Was bleibt uns?

Wer könnte der Kanzlerin folgen? Hinter verschlossenen Türen wird gebastelt, wird initialisiert, wer der Kanzlerin folgen könnte; vielleicht die Weinkönig aus Rheinland Pfalz? Die smarte und attraktive Juliane? Eine modern anmutende, aber sogar nicht nach konservativen und christlichen Wertvorstellungen lebende Frau, kinderlos und unverheiratet. In Friesland müsste sie vor dem Rathaus fegen, weil sie mit 30 immer noch nicht unter der Haube ist oder wird sie uns mit einem Comingout überraschen?

Deutschland hat keinen Berlusconie, keinen Medienmagnaten der das Land führen will, die Mächtigen Verlegerinnen halten sich bedeckt und nur manchmal schiebt sich der eine oder andere Vorhang zur Seite, dann machen sie Politik, stürzen einen Präsidenten oder ächten einen Autor. Deutschlands Sanders, Deutschlands Trump sind nicht Jauch und Gottschalk, nicht Harald Schmidt oder Stefan Raab. Kein Komiker erhebt die Stimme, führt den politischen Aufbruch der Schnuddelkinder zu neuen Ufern.

Deutschland hat wortgewaltige Juristen. Einer wie Wolfgang Kubicki zum Beispiel würde vielen gefallen, aber der immer gelassen wirkende Mann aus Kiel bleibt gern in der zweiten Reihe, stellt sich nicht als erster Minister in den Wind.

Ein anderer wäre der Joachim Nikolaus Steinhöfel. Ein mit allen Wassern gewaschener Rechtsanwalt und RTL Star – Er weiß die Klaviatur der Medien zu bespielen. Er könnte, wenn er wollte die deutsche Ausgabe von Pim Fortuyn sein. Er könnte aussprechen, was andere nur hinter vorgehaltener Hand sich trauen. Er spricht Klartext und hat kein gestörtes Verhältnis zum Recht, er ließe sich auch nicht korrumpieren, weil sein Rechtsverständnis auch seine Mission ist.

Deutschland braucht einen der führt, einen der den notwendigen Aufbruch initiiert, uns alle noch einmal fühlen lässt, dass der Wahnsinn der politischen Starre vermeidbar wären, wenn wir andere Lösungen Platz ließen – Einer der Einstein im Kopf hat und sagt: „ich mach das anders“; einer der wie Schmidt seinen Platz kennt, seine Stärken und sich nicht von PR Agenturen zum Schauspielern platter Attitüden verführen lässt.

Es gibt auch für die deutschen Parteien keine Ewigkeitsklausel, alles ist im Werden, verändert sich, wieso nicht auch die Parteienlandschaft. Das Land braucht neue Parteien, die sich nicht Alternativ nennen, sondern die Alternative sind – eine Partei für Freiheit und Demokratie, die von einer, vom praktischen Leben geschliffenen Persönlichkeit geführt wird.

„Steinhöfel for President“ – für mich wäre er eine wählbare Alternative. ob Joachim Nikolaus Steinhöfel resp. sein Umfeld dies überhaupt schon einmal erwogen haben ist mir gänzlich unbekannt – aber man kann ja mal seinen Hut in die Arena werfen, Mr. Steinhöfel!

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