Karneval hat vor niemanden und nichts Respekt

Vor Jahren hieß das Motto des Kölner Karnevals – Jeder Jeck ist anders.
Sind wir nicht alle anders, alle Narren, auch die, die jetzt aus dem Orient zu uns gekommen sind? Narren, nicht nur an diesen 7 Tagen vor Aschermittwoch? Das ganze Leben ist ein Tollhaus, ein Narrenspiel.

Wir sitzen in einem Narrenschiff und glauben gerne selbst, närrischer sind immer die andere. Es ist wieder soweit, der fette Dienstag wartet auf uns und seit Donnerstag sind die “Weiber” los. Da stürmte das närrische Volk die Ratshäuser entlang des Rheins und lässt die Arbeit ruhen, trägt das närrische Spektakel aus den Sitzungssälen auf die Straße, mit Farbe im Haar und verschmierten Herzen an den Wangen.

Tabus sind zum Brechen da und Respekt haben wir vor keiner Obrigkeit. Wir machen Unsinn und ziehen alles und jeden durch den Kakao, mit Vorliebe die Pfaffen und Großkopferten. Wir machen eine lange Nase all denen, die uns mit ihrer Besserwisserei und ihrer Klugscheißerei drangsalieren. Ob nun in Köln, Mainz oder Düsseldorf. Respekt hat heute keiner, weder vor der Staatsmacht noch vor den Bossen. Wir sind per se anzüglich und keinesfalls zurückhaltend; wir sind schlüpfrig, sexistisch, ironisch und sarkistisch.

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Die Kölner Botschaft

Es folgt die Kölner Botschaft von einem kleinen Schwarm aufrechter Kölner, aus Kultur und Showbusiness, angeführt vom Erzbischof der Stadt. Hilfreich zur Seite stehen ihnen der WDR und die vereinigte Journaille der Stadt, und auch ein Quartett aus Bonn und Düsseldorf sind mit von der Partie. Sie wollen ein Zeichen setzen, gegen sexualisierte Gewalt und Xenophobie.

So weit so gut, würde sich da nicht der Oberhirte – supremum Dominum der mächtigsten Diözese der katholischen Welt zu Wort melden. Die Kölner Erzbischofs und seine Entourage hatte etwas auf dem Herzen, was unbedingt verkündet werden musste, nach der bösen, unwirklichen Nacht am Dom.

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Ein Pläydoyer für die Liberalisierung des Waffenrechts

Die Freiheit wird zum Absurdum.

“Es wäre besser, wir lernten uns zu verändern, als dass wir mit Gewalt verändert werden” Joachim Maaz 

Im Rahmen der Terrorbekämpfung diskutiert die Regierung die Verschärfung des Waffenrechts. Doch ist die Verschärfung des schon restriktiven Waffenrechts die Antwort auf die gestiegene Gefährdungslage in unserem Land? Ich sage, Nein!

Vielmehr muss ein Tabu fallen, das bisher tunlichst in der Diskussion um die innere Sicherheit ausgespart wurde: die Liberalisierung des Waffenrechts.

Gerade in Zeiten wie diesen, wo die individuelle Unversehrtheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen zur Disposition steht; und das Gewaltmonopol des Staates nicht mehr ausreicht, um die Bürger vor Übergriffen marodierender Jugendbanden, mit beschränkten Deutschkenntnissen, zu schützen.

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“Es ist mir egal, ob du sie ertränkst!”

Das wahre Gesicht der EU – Sie spielen mit den Menschen – Sie sind ein Objekt der politischen Auseinandersetzung – Wen wundert es, dass der zuständige EU-Kommissar ein Grieche ist – Dimitris Avramopoulos.

Soll mir doch niemand sagen, hier ginge es um Menschenrechte – Die EU befindet sich in einem radikalen Prozess der politischen Erusion und die Geschwindigkeit, mit der das passiert ist verblüffend –

Hoch bezahlte Beamte bekommen es in einem Jahr nicht hin ein praktikables europäisches Zuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen – aber von jedem EU Bürger verlangen, dass er seine Interessen hinten anstellt, brav seine Steuern und Abgaben entrichtet.

Wenn das EU Parlament nicht mehr Befugnissen bekommt und nicht die Macht hat die EU Kommission aus dem Modus der Untätigkeit zu zwingen, dann wird das nie was mit der EU –

Weltweit gibt es 500 Millionen Menschen die das Deutsche Asylrecht in Anspruch nehmen könnten, die EU sollte anfangen erwachsen zu werden – Unklug, dass sich die Administration Merkel III mit ihrem Alleingang ins Aus manövriert hat!

Wer könnte diese EU aus der Krise führen, welche Persönlichkeit kann sie alle unter einen Schirm stellen? J.Claude Juncker hat versagt – die politische Elite in Europa hat zu hoch gepokert, Dijsselboom und Co haben die Griechen gedemütigt, sie revanchieren sich jetzt mit einer Grenzpolitik die seines Gleichen sucht.

Der Administration Merkel folgt niemand mehr und die Migranten sind der Spielball mit denen hier jongliert wird. Europa bekommt ein arabisch und kurdisch sprechendes “Lumpenproletariat” und ist nicht bereit die damit verbundene soziale Frage zu lösen – Was ein Armutszeugnis.

griechenlandsolidarität

Am 25. und 26. Januar 2016 trafen sich die EU-Innenminister in Amsterdam. Der griechische Migrationsminister Yiannis Mouzalas berichtete im BBC-Fernsehen, dass die belgischen Regierungsvertreter von ihm gefordert hätten, die Flüchtlinge zurück ins Meer zu befördern, egal ob sie dabei umkommen würden oder nicht.

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Rassismus: Stigmatisierung, Logik und Mengenlehre – gibt es einen Ausweg? @Eierspeisin @huflaikhan

Unbedingt lesen …. I agree absolutely – Die Lösung heißt Selbstreflektion.

Der Sozialdezernent der Stadt Bornheim am Kottenforst hätte auch anders sein Hausrecht wahrnehmen können – z.B. hätte er vorschlagen können, getrennte Schwimmzeiten für bestimmte Mileus einzurichten – So werden wir uns wohl auch darauf einrichten können, wie mit der Zuwanderung aus Afrika und dem Orient die zeitliche und räumliche Geschlachtertrennung wieder salonfähig wird – ein Rückschritt für unser Zusammenleben im öffentlichen Raum.

Differentia

Folgende kurze Berichterstattung der Rheinischen Post vom 15. Januar 2016 ist interessanter als es zunächst scheint. In der Berichterstattung heißt es:

Die Stadt Bornheim bei Bonn verbietet männlichen Flüchtlingen, das städtische Hallenbad zu nutzen. Grund sind Beschwerden über sexuelle Belästigungen. (Herkunft)

Zunächst dürfte klar sein, dass diese Maßnahme gegen geltendes Recht verstößt, dass sie eine klare rassistische und nicht statthafte Maßnahme ist. Denn auch wenn 99.000 männliche Flüchtlinge jeden Tag und unaufhörlich Belästigung betreiben würden, kann man einem einzigen von 100.000 aus diesem Grund nicht den Zutritt zum Schwimmbad verwehren. Das muss nicht weiter erläutert werden. Diese Auffassung wird zwar nur von einer Minderheit der Bevölkerung geteilt, sie gehört nicht zum alltäglichen Standard im Menschenzoo der Gesellschaft, aber es ist klar, auch wenn der niederträchtige Wunsch nach rassistischer Dikriminierung in der Bevölkerung sehr weit verbreitet ist, dass solche Regeln gar nicht statthaft sein können, weil man daraus nur…

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Der Deutsche Weg spaltet Europa

Alles hört auf mein Kommando, so donnerte es noch Ende August aus allen Lautsprechern. Die europäische Öffentlichkeit war Damals von den Kanzlern aus Berlin und Wien zum Appell gerufen worden. Inzwischen weht ein eisiger Ostwind über die Stadtwüste der Sandbüchse – es pocht laut und unfreundlich an die Türen im Spreebogen – Warschau, Prag und Bratislava folgen dem Mann aus Budapest und nicht der mächtigen Frau in Berlin.

Ein Sommer ging zur Neige und erwartet einen goldenen Herbst. Die Kanzler hatten  in ihrem Appell die allgemeine Einreise-Freiheit Anno 2015 verkündet. Wer jetzt, im fernen Orient nicht die Beine in die Hand nahm und zu laufen begann, der verpasste die Sternstunde seines Lebens. Die Sternstunde für einen Neuanfang, mit allem, was man sich dafür wünschen konnte. Der merkelsche Appell wird zum Aushängeschild einer neuen Asylpolitik.

Weil die griechischen Grenzer die Bewachung der europäischen Südgrenze aufgaben, konnten jetzt die Suchenden ungehindert durch marschieren, nicht Athen war das Ziel, sondern der “kalte” Norden; und türkischer Geschäftssinn vereint sich mit griechischem EU-Frust. An den Küsten zwischen Izmir und Antalya befriedigen sie jetzt die Bedürfnisse neuer Reisegruppen, machen “Kohle” mit dem Verkauf von waghalsigen Schiffspassagen, mit, für die Hochsee untauglichen Schlauchbooten, bestückt mit ausrangierten Schwimmvesten; zuvor halbierte der UNHCR, in den Lagern jenseits der syrischen Kampfzonen, die Mittel für die Flüchtlingshilfe auf $ 15 im Monat.

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Die doppelte Staatsbürgerschaft – die Achillessehne für das politische Amt

Das niederländische Parlament (Tweede Kamer) hat einen neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem die Vorgängerin nach drei Jahren, wegen einer politischen Affäre zurück getreten ist.

Die neue Vorsitzende Mevr. Khadija Arib, vergleichbar mit dem Bundestagspräsidenten Lammers, sitzt seit 17 Jahren für die sozialdemokratische Partei (PvdA) im niederländischen Parlament. Doch die niederländische Öffentlichkeit ist gespalten, insbesondere die rechtsnationalen Teile im Land bezweifeln, dass Khadija Arib eine überparteilich neutrale Parlamentsvorsitzende sein kann.

Die neue Vorsitzende selbst definiert das Amt als einen Dienst am Parlament, doch wird sie ihren streitbaren Charakter dazu in Einklang bringen, sich zügeln? Das fragt sich die politische Niederlande. Wird ihr nicht sogar am Ende ihre doppelte Staatsbürgerschaft zur Achillessehne, wenn es darauf ankommt – Spitz auf Knopf? Wird sie immer durchgängig als Niederländerin oder dann und wann auch als Marokkanerin ihr Amt ausfüllen?

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