Palmyre The Venice of the Sands under threat

LOB:

Ihr Städte des Euphrats!
Ihr Gassen von Palmyra!
Ihr Säulenwälder in der Eb’ne der Wüste!
Was seid ihr?
(Friederich Hölderlin 1804, “Nachtgesänge”)

Ursprünglich veröffentlicht auf Oxford School of Photography:

In 2009 I was lucky enough to visit Syria and join my friend John Wreford who then lived in Damascus. He took me on a tour of the country. One of the highlights was our visit to Palmyre. Now it is under threat as reported on the BBC website

Palmyra is in danger. As Islamic State fighters clash with Syrian government forces around the historic site, it is worth considering what the loss of this wonder, dubbed the “Venice of the Sands”, would mean for the world’s cultural heritage.

Palmyra is the last place anyone would expect to find a forest of stone columns and arches. Travellers in the 17th and 18th centuries were repeatedly astonished by what they saw: a vast field of ruins in the middle of the Syrian desert, roughly half-way between the Mediterranean coast and the valley of the River Euphrates.

For anyone visiting, however, the…

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Vlaggen en swastika’s

LOB:

Vor einem Jahr in Den Haag – Erinnerungen an den Sommer 2014. Also nicht nur auf unseren Straßen in Deutschland, sondern auch auf den Straßen, der so toleranten Niederlande.

Ursprünglich veröffentlicht auf Hoofd, Hart en Handen:

demo den haag (foto Alexander Bakker)

Het was bij een demonstratie tegen racisme in Nederland, eind maart dit jaar in Amsterdam, dat er leuzen tegen Israël werden meegedragen en er o.a. bij de Dokwerker met een zwarte jihad-vlag werd gezwaaid. De politie greep niet in. Achteraf ontstond er veel discussie over of dit organisatoren en deelnemers aan te wrijven was en of de grens van de vrijheid van meningsuiting hiermee werd overschreden of niet. Burgemeester van der Laan en allerlei vooraanstaande Nederlanders en politici putten zich uit in verklaringen. Ze hadden de spandoeken en vlaggen niet gezien. Het is onmogelijk om alles en iedereen in de gaten te hebben en te houden als je met zoveel mensen bent. De meerderheid van de demonstranten zou er natuurlijk fel op tegen zijn geweest. De hele manifestatie was juist een groot succes: dat moest op de voorgrond blijven staan. En meer van dat soort teksten.

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“Den grünen Tätern ein Gesicht geben”

LOB:

“Aufklären, Aufklären, Aufklären, Aufklären …. findet selbst die Antworten, stellt selbst die Fragen, lasst euch nicht für dumm verkaufen

(frei nach Georg Büchner)

Ursprünglich veröffentlicht auf Pisaversteher:

Missbrauchsbericht der Berliner Grünen.
“Bis zu 1000 Opfer” in der AL und ihrem direkten Umfeld

Die Berliner Filiale der Grünen hat am Mittwoch (20.5.) morgen ihren Bericht zu den zutiefst verstörenden Missbrauchsverstrickungen ihrer Partei veröffentlicht. Seitdem sieht die grüne Welt wieder ein bisschen anders aus, als sie es vorher tat. Das seit den unhaltbaren Bemerkungen von Daniel Cohn-Bendit im Mai 2013 verschleppte und über die Bundestagswahl verlängerte Grüne Pädogate entwickelt sich zu einem Dauerskandal: die Grünen haben die pädophile Krätze am Haken – und kriegen sie nicht mehr los. Allein der Hinweis auf die Hamburger Connection der Berliner Kindermissbraucher-Truppe macht sprachlos. Da kommt also noch was. Die Revolution hat ihre Kinder viel öfter und brutaler missbraucht, als wir das bisher annehmen könnten. Siehe das gleichnamige Buch zur moralischen und programmatischen Kernschmelze u.a. der Grünen: https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com

(Ein Vorab dazu gab es im Tagesspiegel (19.5.), siehe dazu unten: schnelle Dementis; weitere Berichte…

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Das Paradox mit dem Selbstbestimmungsrecht

Jede Gemeinschaft – ( ich lehne es ab von Volk zu sprechen, weil der Begriff Volk einer rassistischen Denkweise entspricht und da es, nach dem Aussterben der Neandertaler, nur noch eine Menschenrasse gibt, gibt es eigentlich auch nur noch ein Volk; also spreche ich von Gemeinschaften, Interessensgemeinschaften). Also, jede Gemeinschaft hat das Recht auf Selbstbestimmung, aber nicht jede Gemeinschaft bekommt das Recht über sein Schicksal allein zu bestimmen.

Nicht allein die Palästinenser in Ägypten, Jordanien und im Libanon, sondern auch die Kurden in der Türkei, Syrien und im Iran. Es ist für viele ein unerträgliches Paradox, dass einerseits ein Ideal der Selbstbestimmung hoch gehalten wird und andererseits in der Realität dies eher die Ausnahme, als die Regel ist. Beispiele gibt es zu Haufe in der Weltgeschichte.

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Demnig’s Stolpersteine – Nein Danke

“Es gibt eigentlich keine bessere Form, um die Erinnerung kollektiv wegzutrampeln als Stolpersteine.”

Ein Nachmittag in Trier. Ich war verabredet mit  einer Freundin. Wir trafen uns nach vielen Jahren wieder. Wir liefen zu einem der Kaffees in der Altstadt. Meine Freundin stolperte, nicht physisch, über einen spitzen Stein, sondern gedanklich, über ein Messingschild, das auf dem Weg, vor der Tür eines Geschäftes, in die Pflasterung der Straße eingelassen war.

“Was für ein Unsinn” und sie wies mit dem Finger auf das Schild. Ihre Empörung war reines Gefühl und ihr Anstoß aus dem Gesicht abzulesen. Ich war überrascht, weil bis dahin unser Gespräch dahin plätscherte, ohne Gefühle und starke Emotionen. Das hatte sich damit schlagartig geändert, sie war empört, aufgebracht und fühlte sich genötigt. Wir haben lange darüber geredet, über die Provokation und darüber sinniert, was Sinn und Zweck dieser Form der Erinnerung ist bzw. sein kann.

“Wir sollen also über die Opfer stolpern?”, frage sie. Warum stolpern, ich hatte gelernt aufzupassen, wo ich hintrete, damit ich nicht stolpere. Es sei “ein Stein des Anstoßes”, gab ich zu bedenken. Sollten wir wirklich Anstoß nehmen, an den Namen der Opfer? Sie wiegelte ab, ich hatte sie nicht überzeugt. “Gehören nicht die Namen der Täter auf die Messingtafeln?”, fragte sie. Sollten wir nicht besser darüber stolpern, über die Täter in den eigenen Reihen?

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FAZ – Parteiorgan der AfD?

Mutiert die FAZ zum Parteiorgan der AfD? Es scheint so. Vergegenwärtigt man sich die Reihe der letzten Artikel zur AfD, dann ist die Frage nicht ganz unberechtigt, ob die FAZ unabhängig und überparteilich sein will? Wer sie kennt, die klugen Köpfe, die da hinein ihre Nase stecken, der weiß, was ihn beim Lesen der FAZ erwartet, keinesfalls, dass sie ein Megafone für linke oder rechte Utopien ist, oder doch? Ändert sich gerade das Selbstbild der FAZ, um wirtschaftlich zu überleben?

Die weltweit meist gelesene, deutschsprachige “Zeitung aus Deutschland” fällt mit Themen auf die kaum von Interesse, für die Weltöffentlichkeit jenseits des Kontinents sind. Was Bernd von Frauke hält und umgekehrt, sie von ihm.

Seit dem viel zu frühen Tod von Frank Schirrmacher hat sich das Blatt geändert, es ist mehr Platz für national-konservatives, weniger für neue Ideen – gerade im Feuilleton. Wirtschaftsliberal war sie sowieso, – das ist nichts neues. Kritische Stimmen zur Währungspolitik gehörten dazu. Jens Weidmanns Ansichten sind immer willkommen.

Die politische und kulturelle Kontroverse fehlt. Außergewöhnliche Ansicht zum Thema Europa, neue Ideen, wie die “europäische Republik” von Guérot und Manesse, finden aktuell keinen Widerhall im Feuilleton. Diese Diskussion, auch transnational, will die FAZ wohl nicht. Schade.

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Facebook kapert den öffentlichen Raum

Die Aushöhlung der demokratischen Grundordnung unter Laborbedingungen

Quelle opposition24

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Google+ sind anders als der Name suggerieren soll, nichts als reine kommerzielle Kommunikationsplattformen. Der Nutzer zahlt mit seinen Daten – das große Geschäft damit machen die Betreiber.

Die eigentlichen Kunden sind die Werbetreibenden – das ist hinlänglich bekannt und grundsätzlich wäre bei sauberen Geschäftspraktiken nichts dagegen einzuwenden, wenn da nicht noch mehr wäre – Facebook hat eben nicht nur das Internet geklaut.

2004 fing alles zunächst ganz harmlos an. Gegen das zunächst für Musiker und Musikbegeisterte konzipierte MySpace sah Facebook am Anfang noch ziemlich alt aus.

2006 ging Twitter an den Start und revolutionierte die Nachrichtenwelt. Ohne Twitter und Facebook geht heute online gar nichts mehr. Medienportale, Blogger, Prominente und Politiker kommen schon lange nicht mehr ohne ein offizielles Profil aus, das oft von Agenturen aufwändig gepflegt wird. Immer wieder wird in den herrkömmlichen Medien auf Twitter oder Facebook verwiesen, Youtube Videos dienen nicht selten als Nachrichtenquelle und Tweets lassen sich in Online Publikationen problemlos einbinden.

Während auf Twitter hauptsächlich Bilder und nach wie vor 140 Zeichen lange Kurznachrichten ausgetauscht werden, deren enthaltene Links auf interessante Inhalte im Netz aufmerksam machen, unterliegt der Content, der in Facebook geteilt wird, keiner Beschränkung.

Die Verlagshäuser bekommen es jetzt noch besonders schmackhaft gemacht, ihre Artikel komplett in Facebook einzustellen, da Facebook ihnen im Gegenzug dafür Extra Werbeflächen reservieren will, die Focus, Spiegel und Co, exklusiv für sich nutzen können. Wenn Nutzer auf einen interessanten Artikel aufmerksam werden, können sie ihn komplett lesen, ohne dafür die Plattform zu verlassen.

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