Ein Spiegelbild weiß, was „Frauen“ wünschen

Lüge oder nicht Lüge, der Kontext entscheidet.

„Eine Frau, in einem Designer Bad, sie blickt in den Spiegel, trägt ein langes, schwarzes Abendkleid, die Schultern frei und der Rücken tief ausgeschnitten, die blonden Haare hochgesteckt, der Hals frei, eine Hand greift nach dem Kran, die andere Ruht auf dem marmornen Waschtisch. Im Spiegel das Bildnis einer blonden Schönheit, aus dem Rokoko, mit fliehender Stirn, in einem üppigen, weißen Kleid aus Spitze, mit Rüschen und langen Puffärmeln- zeitlose Schönheit“ #nevertootimeless“ heißt der Subtext der Werbeanzeige.“ Image

 Die Stimmung stimmt. Was wahr ist, liegt im Auge bzw. im Ohr des Betrachters, wird von den Mandelkernen (Amygdala), limbisch präpositioniert . Was für die Vermarktung von einzelnen Produkten gilt, gilt heute auch für das Politische. Die Politik verkauft Initiativen, Gesetze, wie eine Ware. Das Gesetz als Produkt. Sie  werden wie Produkte behandelt, auf eine Zielgruppe hin orientiert, polemisch kann von Klientelpolitik gesprochen werden. Die Akzeptanz einer politischen Entscheidung ist abhängig von ihrer Relevanz, für die angesprochene Zielgruppe. Ist sie nicht relevant und wird sie uns dennoch aufgedrängt, sprechen wir gerne von der politischen Lüge, oder bei Produkten, von der Produkt- oder Werbelüge.

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Startup eines neuen ökologischen Steuersystems

Mit Uli Hoeneß startet ein neues revolutionäres, ökologisches Steuersystem. Wer was anderes denkt und es nicht sehen will, hat Angst vor der Wahrheit? Er der exzellente Sportmanager, mit dem Gefühl für Erfolg wäre, als maximal-tragisches wie exemplarisches Opfer des falschen, alle ökonomischen und persönlichen Leistungen bestrafendes Steuersystems, am besten geeignet, dessen Ersatz durch eine öko- und evolutions-logische Steuersystem-Revolution in die öffentliche Diskussion zu bringen, wissend, dass diese Revolution des Steuersystems alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen, einem Dominoeffekt gleich, beenden wird.

Dieser revolutionäre Schritt würde dem ’schwersten Fehler seines Lebens‘ einen nachhaltigen, geschichtlichen Sinn geben – der hegelschen List der Geschichte entsprechend. So jedenfalls werden es die Historiker und Evolutionsprozesstheoretiker der Zukunft einordnen.

Und das hat einen triftigen Grund: Das Fußballspiel als solches, ist aus evolutions-kybernetischer Sicht die bislang evolutions-maximale Kulturveranstaltung, die die Menschen bisher erdacht haben und praktizieren – und Uli Hoeneß ist der, der diese Dimension als erster erkannt und umgesetzt hat. Und die Moral der Geschicht: Uli Hoeneß, an die revolutionäre Front! Es bleibt eine Frage: Mit was und welcher Erkenntnis wird das Genie Landsberg verlassen? Wird er sich neu erfinden? Oder wird er, wie der Diktator vom Virus des Größenwahns infiziert werden? Was wird dann seine Mission und Vison sein? Wird er, nachdem er den FC Bayern zum Primus inter Paris geführt hat, unser marodes Steuersystem zu neuen Ufern führen?

Guest Post: Tao and the Art of Being

tao_zent„One of the most significant features we notice in the practice of archery, and in fact of all the arts as they are studied in Japan and probably also in other Far Eastern countries, is that they are not intended for utilitarian purposes only or for purely aesthetic enjoyments, but are meant to train the mind; indeed, to bring it into contact with the ultimate reality.

Archery is, therefore, not practiced solely for hitting the target; the swordsman does not wield the sword just for the sake of outdoing his opponent; the dancer does not dance just to perform certain rhythmical movements of the body. The mind has first to be attuned to the Unconscious.

If one really wishes to be master of an art, technical knowledge of it is not enough. One has to transcend technique so that the art becomes an „artless art“ growing out of the Unconscious.

In the case of archery, the hitter and the hit are no longer two opposing objects, but are one reality. The archer ceases to be conscious of himself as the one who is engaged in hitting the bull’s-eye which confronts him.

This state of unconsciousness is realized only when, completely empty and rid of the self, he becomes one with the perfecting of his technical skill, though there is in it something of a quite different order which cannot be attained by any progressive study of the art.“

~D.T. Suzuki~
Introduction „Zen and the Art of Archery“

Realität zwischen Wirklichkeit und Interpretation

(Quelle)

„Die Wahheit ist die Erfindung eines Lügners!“ sagt der eine Philosoph und der andere sagt:
„Es ist alles eine Frage der Perspektive, auch das mit der Wahrheit!“.

Wie funktioniert unsere Wahrnehmung?
Was macht unser Rechenzentrum unter unserem knöchernden Schädeldach mit unserem sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen? Alles was wir fühlen passiert ein Schaltzentrum, die Mandelkerne, die beidseitig, zwischen und auf Höhe unserer Ohren sitzen. Die zwei Mandelkerne (Amygdala) tauchen das was wir hören, sehen und fühlen, wahlweise in ein rosa oder in ein dunkles Licht. Alles ist Interpretation.

Wir interpretieren, wir reagieren auf unsere Interpretation und nicht auf die Wirklichkeit. Wir sind eben kein Fotoapparat, aber auch der ist davon abhängig wie lichtempfindlich seine Sensoren sind, abhängig davon geben sie ein feines oder grobes Abbild wieder.
Also, das mit der Wahrnehmung und der Wirklichkeit ist so eine Sache, wir sollten vorsichtig sein mit unserem Erstimpuls und wenn wir es ganz genau wissen wollen, dann sollten wir in einem zweiten Schritt das Gegenteil denken und dann darauf warten welche Antwort sich einstellt. Auch wenn es verrückt klingt, die Antwort stellt sich ein. So ist das mit dem Denken und wahrnehmen. Forscher und Erfinder wissen davon ein Lied zu singen. Viel Spaß beim Selbstversuch.

that lesson is goed enough – never give in

There is a story of the great war-time United Kingdom Prime Minister Winston Churchill, being invited back to his old school Harrow in England to give a speech to the current student body. The headmaster of the time encouraged all the students to bring notebooks and pencils so they could take notes from Winston’s speech, because Winston was considered to one of the great orators of his time. Winston by this time was an old man well into his retirement years. Winston sat in the armed chair provided as the headmaster made the introductions and encouragements to the student body to note the key points from Winston’s speech.

After the introduction and polite applause, Winston struggled to his feet and shuffled to the lectern. Silence fell as Winston looked over his thick black rimmed glasses and surveyed the room of fresh faced keen students with pencils ready to record the key notes of his speech.

Winston cleared his throat and began his address in a slow deliberate and pause punctuated but clear voice ….

„Never give in … Never … Never … Never give in“.

He turned and headed back to his chair having given those students the most important lesson they would need to lead a successful life. That lesson is good enough for me too.